Natürliche Schlafmittel - eine umfassende Übersicht!

Wirksame Schlafmittel ohne Risiken und Nebenwirkungen

Erfahre hier wie du:

  • Abends wieder gut einschlafen kannst
  • Nachts ohne Aufwachen durchschlafen kannst
  • Morgens ausgeruht, frisch und voller Energie aus dem Bett springen kannst.

Was du über den Schlaf wissen solltest.

Warum ist ein guter Schlaf so wichtig?

Was passiert eigentlich genau, wenn wir schlafen?

  • Das ganze Körper-Geist-System entspannt und regeneriert sich.
  • Der Muskeltonus sinkt und die Muskeln können sich entspannen.
  • Wachstumshormone (u.a. Somatrophin), die uns stark und leistungsfähig machen werden ausgeschüttet.
  • Das Immunsystem wird trainiert und auf Vordermann gebracht.
  • Haut und Haare wachsen nach, Verletzungen und Wunden heilen besser ab.
  • Im Kopf wird aufgeräumt: unwichtiges wird verworfen und wichtiges landet im Langzeitspeicher.

Ausreichender und guter Schlaf ist das ANTI-AGING MITTEL. Im Schlaf gebildete Hormone sorgen für Knochen- und Muskelwachstum und kurbeln die Fettverbrennung an.

Die häufigsten Gründe und Ursachen für Schlafstörungen

Organische (physiologische) Ursachen

Schlafstörungen können körperliche, d.h. organische (physiologische) Ursachen haben. So kann es zum Beispiel aufgrund von Schmerzen, Entzündungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, hormonellen Störungen oder einer Schlafapnoe zu Problemen beim ein- oder durchschlafen kommen.

Äußere Einflüsse

Äußere Einflüsse wie zum Beispiel Lärm, helles Licht, Kälte, Wärme, Kaffee, Alkohol, Medikamente oder Drogen können die Schlafqualität negativ beeinflussen. 

Tipp: Eine gute Schlafhygiene entwickeln. Unter Schlafhygiene wird ein Verhalten verstanden, welches einen guten und gesunden Schlaf begünstigt. So ist es zum Beispiel nicht förderlich, wenn du bis kurz vorn dem Schlafen noch Fernsehen schaust oder am Computer arbeitest. Ebenso ist Sport (körperliche Anstrengung) kurz vor dem Schlafen nicht gut. Ausnahme: guter Sex, der Körper, Geist & Seele entspannt.

Psychische Ursachen

Ursache Nr. 1 für einen schlechten Schlaf sind psychische Ursachen. Arger, Angst & Sorgen - ständiges Grübeln. Die Gedanken kreisen im Kopf, kommen einfach nicht zur Ruhe und lassen uns nicht ein- und durchschlafen.

Permanenter Stress ist der Grund für viele Krankheiten und Schlafkiller Nr.1! 

Der größte Feind eines guten und gesunden Schlafes sind unsere Gedanken, die einfach nicht zur Ruhe kommen wollen. 

Entspannung ist der Königsweg für einen guten Schlaf!

Video "Schlafstörungen" aus der Reihe Welt der Wunder

Die häufigsten Gründe von Schlafstörungen, mögliche Gefahren und die besten Behandlungsmöglichkeiten erklärt Prof. Zulley, der führende deutsche Schlafforscher in diesem Video.

Die Kennzeichen eines guten Schlafes

Für einen guten Schlaf ist es wichtig, dass die verschiedenen Schlafphasen vollständig durchlaufen werden. Nachfolgend die Reihenfolge der Schlafphasen. Die Phasen 2 bis 4 werden jede Nacht mehrmals durchlaufen.

  1. Einschlafphase
  2. Leichter Schlaf
  3. Traum- oder REM-Schlaf
  4. Traumloser Tiefschlaf

Menschliche Bewusstseinszustände und die Schlafphasen

Die Bewusstseinszustände und Schlafphasen sind Dank modernster Untersuchungsmethoden mittlerweile ziemlich gut erforscht. Anhand der Gehirnwellen können die verschiedenen Schlafphasen und Bewusstseinszustände unterschieden werden. Die Gehirnwellen, genauer gesagt die unterschiedlichen Spannungsschwankungen werden dabei mittels EEG aufgezeichnet.

Jede Schlafphase und jeder Bewusstseinszustand hat ein eigenes, spezifisches Schwingungsmuster.

Alpha Zustand in Yoga Nidra

Releativ schnelle Beta-Wellen dominieren, wenn wir uns in einem normalen, wachen Zustand befinden und mit offenen Augen die äußere Welt wahrnehmen oder uns mit einem speziellen Problem beschäftigen. Beta Wellen werden aber auch mit Besorgnis, Ängsten und anderen Formen von Stress in Verbindung gebracht.

Wenn wir unsere Augen schließen, uns entspannen, passiver und unfokussiert werden, dann verlangsamen sich die Gehirnwellen und wir kommen in den Alpha Zustand. In diesem Zustand sind wir in einem angenehmen und wohligem Flow-Zustand.

Für einen guten Schlaf ist der Alpha Zustand, d.h. der Übergang vom Wachbewusstsein zum Schlaf extrem wichtig. Er ist u.a. gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Kreativität. Der Geist ist in diesem Zustand extrem leistungs- und aufnahmefähig.

Die verschiedenen Schlafphasen werden jede Nacht mehrmals durchlaufen, wobei der REM-Schlaf alle 60 bis 90 Minuten eintritt. Kennzeichen und Voraussetzung für einen guten und gesunden Schlaf ist die richtige und wechselnde Abfolge der Schlafphasen während des Schlafens.

Die wichtigsten Schlafhormone

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Melatonin - das Schlafhormon

Melatonin ist ein Hormon, das welches in der Zirbeldrüse - einem Teil des Zwischenhirns gebildet wird. Melatonien steuert den Tag-Nacht-Rhythmus bei uns Menschen. Die Bildung dieses Hormons wird bei Licht gehemmt. In der Dunkelheit wird diese Hemmung wieder aufgehoben. 

Serotonin - das Glückshormon

Serotonin ist unser Gute-Laune-Hormon -  sozusagen das Glückshormon schlechthin. Es ist verantwortlich für unsere Stimmung und unser gesamtes Wohlbedinden. Ein Serotoninmangel kann sich als Depression bemerkbar machen. 

Serotonin ist aber nicht nur unser Stimmungshormon und hat zahlreiche wichtige Steuerungsfunktionen u. a. die Weiterleitung und Informationsverarbeitung im Gehirn, sondern hat auch eine wichtige Funktion im Zusammenhang mit unserem Schlaf. 

Ohne Serotonin kein Melatonin und damit keinen Schlaf!

Neben den vielen Funktionen im menschlichem Körper wird Serotonin u.a. in Melatonin - dem Schlafhormon umgewandelt, ist also indirekt für unseren Schlaf mit verantwortlich.

So steigerst du deinen Serotonin-Spiegel auf natürliche Weise

Richtige Ernährung

  • Für die Serotoninbildung ist die Aminosäure Tryptophan notwendig. Lebensmittel wie Nüsse, Fisch oder Weizen enthalten einen hohen Anteil an Tryptophan.
  • Ausreichende Mikronährstoffe wie Vitamin B6, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren

Pflanzliche Helfer

  • Rosenwurz (Rhodiola rosea)ist ein ausgezeichneter Serotonin Verstärker, der auch das Stresshormon Cortisol reduziert. Rosenwurz ist deshalb so wirksam, weil es dafür sorgt, dass das Serotonin schneller ins Gehirn gelangen kann.

Sport & Bewegung

  • Sport steigert den L-Tryptophangehalt im Gehirn und sorg damit für einen höheren Serotoninspiegel im Körper

Cortisol - das Streshormon

Das Hormon Cortisol wird durch Stress freigesetzt. Cortisol und Melatonin stehen in direktem Zusammenhang. Häufig können wir nicht einschlafen, weil wir einen relativen Melatoninmangel haben. In diesem Fall sorgt ein durch Stess erhöhter Cortisolspiegel für einen im Verhältnis zu geringem Melatoninspiegel im Blut, was wiederum zu Schlafstörungen führt.

Tipp: Stressreduktion durch Tiefenentspannung

Somatropin - das Anti-Aging Hormon

Somatropin  ist das Wachstums- und Anti-Aging Hormon schlechthin. 

Das Wachstumshormon wird hautsächlich in der Pubertät produziert nimmt mit zunehmenden Alter ab. Was viele nicht wissen: ca. 75 Prozent der Wachstumshormome werden im Schlaf gebildet, darum ist ein guter und ausreichender Schlaf so wichtig.

Ein Mangel an Somatropin kann zu Übergewicht, Herzschwäche, Muskel- und Knochenschwund und Diabetes führen.

Die 8 häufigsten Irrtümer über den Schlaf

  1. Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste Schlaf.

    Das stimmt so nicht. Allerdings sind die ersten 3 bis 4 Stunden des Schlafes die wertvollsten und erholsamsten, da es in dieser Zeit zu den meisten Tiefschlafphasen kommt.
  2. Wer Nachts aufwacht hat Schlafprobleme.

    Durchschnittlich wachen wir im Schlaf 28 mal pro Nacht auf und schlafen sofort wieder ein. Das ist völlig normal. Sofern die Wachphase kürzer als 3 Minuten dauert, können wir uns am nächsten Morgen daran nicht mehr erinnern. Problematisch ist es, wenn wir nach dem nächtlichen Aufwachen nicht wieder einschlafen können.
  3. Besser einschlafen mit einem Gläschen Wein oder Bier am Abend.

    Es stimmt, dass Alkohol uns besser einschlafen lässt. Alkohol erhöht den körpereigenen Stoff Adenosin im Gehirn, der uns schläfrig werden lässt. Allerdings vermindert Alkohol die Schlafqualität, in dem es die optimalen Schlafphasen Muster durcheinanderbringt.

    Besonders in der zweiten Nachthälfte kommt es mit Alkohol anstelle des wichtigen Tiefschlafes vermehrt zu einem unruhigen REM Schlaf. Die Folgen können abruptes Aufwachen, schlechtes Wiedereinschlafen, unruhiges Träumen und verstärktes Schwitzen sein.
  4. Abend richtig "auspowern" damit man Nachts besser schlafen kann.

    Falsch. Abends sollte intensive körperliche oder geistige Aktivitäten vermieden werden. Wir benötigen etwa 2 Stunden Ruhe am Abend, damit Körper, Geist & Seele sich auf die Nacht vorbereiten können.
  5. Manche Menschen träumen nicht.

    Falsch. Im Rahmen eines natürlichen Schlafzyklus träumen alle Menschen. Die Traum-Schlafphase wird auch REM-Schlaf genannt. Allerdings können wir uns nur an unsere Träume erinnern, wenn wir in der REM-Schlafphase aufwachen. Das Gehirn kann nämlich die Trauminhalte nur im Wachzustand abspeichern.
  6. 8 Stunden Schlaf sind ideal für Gesundheit & Wohlbefinden.

    Falsch. Die optimale Schlafdauer ist individuell verschieden und kann zwischen 5 und 9 Stunden liegen.
  7. Gegen Schlafstörungen helfen nur "richtige" Schlaftabletten.
    Ein ganz klares NEIN. Etwa 80 Prozent aller Schlafstörungen sind Selbsthilfe und natürlichen Maßnahmen zu behandeln. Chemische Schlaftabletten sollten immer das letzte Mittel der Wahl sein.
  8. Schlafstörungen sind eine Lappalie.

    Auf keinen Fall. Die Folgen von Schlafstörungen werden in den meisten Fällen unterschätzt, da sie sich nicht direkt und unmittelbar zeigen. Dauerhafte Schlafstörungen haben gravierende Folgen auf die Gesundheit und die Lebensqualität und sollten deshalb auch umgehend untersucht und behandelt werden.

Ein guter Schlaf macht schön, schlank & schlau!

  • Ja, es gibt ihn den Schönheitsschlaf! Ausgeschlafene Menschen besitzen eine höhere Attraktivität und positivere Ausstrahlung. Stoffwechselvorgänge im Schlaf sorgen für eine schöne und straffe Haut.
  • Im Tiefschlaf ausgeschüttete Wachstumshormone sorgen für eine gute Fettverbrennung. Gleichzeitig blockiert das im Schlaf ausgeschüttete Hormon "Leptin" das Hungergefühl.
  • Nur im Schlaf kann das tagsüber gelernte in den Langzeitspeicher wandern. Ausreichend und guter Schlaf räumt im Gehirn auf und sorgt für einen klaren und messerscharfen Verstand.